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Sind erneuerbare Energien nicht klimafreundlicher...

Umweltverträglichkeit

Über die ganze Energiekette gerechnet – d.h. vom Uranabbau bis zur Abfallentsorgung – ist Kernenergie mit 10–20 Gramm CO₂-Aequivalent pro Kilowattstunde Strom eine sehr klimafreundliche Art der Stromerzeugung. Von den erneuerbaren Energiequellen schneidet nur Wasserkraft (5–10 g CO₂-aeq./kWh) besser ab als Kernenergie. Ungefähr gleich klimafreundlich wie Atomstrom ist Windstrom. Solarenergie verzeichnet 25–109 g CO₂-aeq./kWh, in etwa wie Strom aus Holzkraftwerken. Ob erneuerbare Energie oder Kernenergie, für die Klimapolitik ist der Unterschied zu den fossilen Energien wichtig: Denn diese verzeichnen Treibhausgasemissionen von rund 400 g CO₂-aeq./kWh (Erdgas, Gas-und Dampf-Kraftwerk) aufwärts bis über 1000 g CO₂-aeq./kWh (Kohle). Deshalb ist Kernenergie zusammen mit den erneuerbaren Energien wichtig für klimapolitische Massnahmen.
(Quelle: Potenziale, Kosten und Umweltauswirkungen von Stromerzeugungsanlagen, BFE, 2017)