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Können wir nicht auf KKW verzichten, wenn wir...

Versorgungssicherheit

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Energiepolitik

Man muss davon ausgehen, dass der Strombedarf weiter steigt, trotz allen Anstrengungen für mehr Energieeffizienz. Die Bevölkerung wächst weiter, ebenso ihre Komfortansprüche und die Zahl der verwendeten Elektrogeräte. Energieeffizienzmassnahmen sind nützlich, werden aber in der Regel überkompensiert: Man hat zwar eine neue Sparlampe, lässt dafür aber das Licht länger brennen, oder man kauft eine neue Tiefkühltruhe, behält aber auch die alte. Kommt hinzu, dass viele der Massnahmen zum Senken des Verbrauchs fossiler Treibstoffe (Benzin, Heizöl etc.) und der CO2-Emissionen einen erhöhten Strombedarf zur Folge haben, wie Elektroautos und Wärmepumpen. Man müsste also nicht nur die heutigen zirka 35 Prozent der Gesamtproduktion ersetzen, sondern auch den in Zukunft zu erwartenden Mehrbedarf an Strom – eine Herkulesaufgabe, die mit Energieeffizienzmassnahmen nicht zu bewältigen ist. Massnahmen, die im Übrigen oftmals hohe private Investitionen erfordern, die nicht jeder problemlos tätigen kann.