Proteus – Forschungsreaktor am Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen

Ländliche Lage. Das renommierte Paul Scherrer Institut im Aaretal zieht internationale Forscher aus der ganzen Welt an.

Das Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen ist ein multidisziplinäres Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften. Es gehört zur ETH (Eidgenössische Technische Hochschule). Das PSI arbeitet national und international eng mit Hochschulen, Fachhochschulen sowie anderen Forschungsinstituten und der Industrie zusammen. Mit seinen 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es das grösste nationale Forschungsinstitut der Schweiz.  Am PSI steht auch der Forschungsreaktor Proteus.

Die Forschungssektion «nukleare Energie und Sicherheit» am PSI hat über 40 Jahre lang erfolgreich den Forschungsreaktor Proteus betrieben. Er diente als Modell für verschiedene Reaktorkonzepte und Studien. Seit 1996 wurde «Proteus» insbesondere zur Untersuchung von Brennelementen für Leichtwasserreaktoren genutzt. Ziel war es, die Sicherheit weiter zu erhöhen und den ökonomischen Einsatz von Brennstoffen weiter zu verbessern. 2011 wurde der Reaktor endgültig ausser Betrieb genommen und die Stilllegung beschlossen.  

Ein weiteres Projekt des Paul Scherrer Instituts befasst sich mit dem Rückbau des ehemaligen Natururan-Forschungsreaktors «Diorit». Aufgabe ist es, den aus den fünfziger Jahren stammenden Reaktor umweltgerecht rückzubauen. Dabei soll die Menge an radioaktivem Abfall so gering wie möglich gehalten werden.

Strahlenmedizin, Energiesysteme, nukleare Energie und Sicherheit: Das international renommierte Paul Scherrer Institut (PSI) hat eine breite Forschungspalette. Daneben beherbergt das PSI auch das Zentrum für radiopharmazeutische Wissenschaft. 

Im Bereich «allgemeine Energie» hat das PSI zum Thema «ganzheitliche Betrachtung von Energiesystemen» eine Reihe von wegweisenden Studien durchgeführt. Das PSI publiziert die wichtigsten Resultate alle vier Monate in Form des Newsletters «Energie-Spiegel» im Internet. Klicken Sie hier, um zu den bisher erschienenen «Energie-Spiegeln» des PSI zu gelangen.


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