
Den Inspektoren entgeht nichts: Nationale und internationale Aufsichtsbehörden haben ständig uneingeschränkten Zutritt. Bild: IAEA/Dean Calma
Sicherheit sowie Schutz von Mitarbeitenden und Umwelt haben bei Kernkraftwerken oberste Priorität. Die Vorschriften sind diesbezüglich sehr strikt und werden aufmerksam überwacht. Nichts wird dem Zufall überlassen. Mehrere Sicherheitssysteme sind installiert, räumlich getrennt und funktionieren unabhängig voneinander. Das Personal wird fortlaufend geschult und sensibilisiert. Doch selbst bei einer so ausgeprägten Sicherheitskultur können Fehler passieren. Damit diese keine gravierenden Folgen haben, sind die Schweizer Kernkraftwerke so konstruiert, dass sie selbst im unwahrscheinlichen Fall einer schweren Störung gutmütig reagieren und ausreichend Zeit zum Eingreifen bleibt … mehr
Probebohrungen im Felslabor. In kaum einem anderen Land wurde ein so sorgfältiges Konzept für die Entsorgung erarbeitet wie bei uns. Bild: Nagra/Comet
Kernkraftwerke produzieren radioaktiven Abfall, der sicher entsorgt werden muss. Hierzulande ist dies die Aufgabe der Verursacher, also von Betreibern und Bund, welcher die Verantwortung für die radioaktiven Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung trägt. International herrscht breiter Konsens darüber, dass die Entsorgung in geologischen Tiefenlagern die nötige Sicherheit auf Jahrtausende hinaus gewährleisten kann. Das Verfahren ist breit erforscht, die technische und ökonomische Machbarkeit erwiesen. In den nächsten Jahrzehnten geht es darum, unter den geeigneten Standorten die besten auszuwählen. Bei dieser Auswahl werden die Betroffenen miteinbezogen und das Schweizer Stimmvolk hat das letzte Wort. Wie beurteilen Sie Entsorgungskonzept und Verfahren? Machen Sie sich Ihr eigenes Bild … mehr